Monatlicher Archiv: Juli 2020

Nudeln im würzigen Spinatmantel

Du möchtest mal etwas anderes als Tomatensoße über deinen Nudeln haben? Dann kannst du jetzt unser Rezept ausprobieren. Unsere Kinder lieben es und wir erst recht.
Zutaten150g Dinkelvollkornnudeln 400g junger Spinat 1 Hand Cocktailtomaten 1 Schalotte 1 EL Hafermilch Kräutersalz Pfeffer, Oregano, 1 Knoblauchzehe

Zubereitung:

Als erstes kochen wir die Nudeln. Hierfür nutzen wir die Töpfe von Woll. Ich weiß, dass sie sehr preisintensiv sind, aber tatsächlich sind es die einzigen Töpfe, in denen nichts anbrennt. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich auch mein Gulasch darin kochen und die Töpfe in den Ofen stellen kann. Während die Nudeln im Wasser kochen, hacke ich den Spinat klein. Hierfür reicht ein relativ einfaches Gerät. Ich nutze den von Russel. Wenn du den Spinat klein gemacht hast, kannst du auch gleich die Zwiebeln damit zerkleinern. Die Tomaten halbiere ich nur und vermenge sie mit dem Knoblauch. Anschließend kommen die Tomaten und Schalotten in den Spinat. Nach drei Minuten nehme ich den Topf vom Herd und gebe die Hafermilch hinzu. Das müsst ihr unbedingt mal ausprobieren!!! LASST ES EUCH SCHMECKEN!

Und die Tränen laufen

Schulstart 2020

Es ist wieder soweit. Ein neues Schuljahr startet und damit endet für viele Kinder ein Stück Kindheit. Jedes Jahr fließen zahlreiche Tränen beim Abschlussfest in der Kita bei Eltern und Erzieherinnen und Erziehern. Zum einen, weil nun endgültig ein Kapitel geschlossen wird, zum anderen, weil ein neues, aufregendes Kapitel startet.

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Ich kann mich bei jedem meiner Kinder an diesen Tag erinnern. Das Abschlussfest in der Kita war für mich persönlich alle viermal eine emotionale Herausforderung. Schon bevor es am Nachmittag losging, hatte ich einen Kloß im Hals und nur allein beim Gedanken daran, flossen bei mir die Tränen. Je älter die Kinder werden, desto stärker wächst in mir das Gefühl, dass ich diese wertvollen Momente in meiner Erinnerung nicht verlieren möchte. Ich möchte sie für immer festhalten.

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Und auch die Einschulung ist einer der emotionalsten Momente in meinem Leben bisher gewesen. Wenn alle auf ihren Plätzen sitzen und dein Kind plötzlich allein an dir vorbeigeht, deine Hand nicht mehr braucht und zur Lehrerin / Lehrer aufschaut, weiß ich: jetzt sind Mama und Papa keine Superhelden mehr. Jetzt sind wir Menschen, die Fehler machen und diese Fehler gesehen werden. Es ist ein Moment, der sehr viel mehr ist als nur eine Schultüte zu überreichen. Meine Kinder haben in diesem Moment ein großes Stück Verantwortung bekommen und ich bin jedes Mal ein wenig älter geworden.

Heute sind die Kinder 14, 12, 10 und 7 und ich schaue mit Stolz auf sie. Doch das Schönste ist, dass ich beruflich diese Momente jedes Jahr erleben darf. Jedes neue Schuljahr sehe ich die Eltern der „Erstis“ vor der Schultür stehen und darauf warten, dass die Kinder noch einmal aus dem Fenster winken. Sie warten darauf, dass sie gebraucht werden und wenn es nur für ein kurzes Augenzwinkern ist.

Wenn ich daran denke, was wir beim Ersten noch alles in die Schultüte gepackt haben, wird mir ganz anders. Die Industrie möchte verkaufen, das ist klar und doch gibt es so viel, was eigentlich gar nicht benötigt wird. Ich finde Dinge gut, von denen man lange etwas hat und die nicht gleich beim nächsten Großputz im blauen Sack verschwinden.

Was auf jeden Fall nicht fehlen darf ist eine Brotbox und eine Trinkflasche. In den meisten Schulen gibt es eine Frühstückspause, in der die Kinder ihr Brot essen, was die Eltern eingepackt haben. Mir ist es wichtig, dass die Kinder ausreichend Essen dabeihaben, für den Fall, dass das Mittag in der Mensa nicht schmeckt. Ich hatte es am Anfang so oft, dass die Kinder mir erzählt haben, dass sie in der Schule noch Hunger hatten, weil sie zu wenig Essen dabeihatten. Seitdem gibt es bei uns eine Brotbox, in der ausreichenden Platz für Obst, Gemüse, Brot oder Zwiebelkuchen ist. Da auch bei uns die Spülmaschine dauerhaft läuft, habe ich immer noch eine Reservebox parat. Schaut doch mal hier: https://amzn.to/2NSAfRI

Im Winter gebe ich zusätzlich gern noch warmes Essen mit. Meistens bleibt vom Vortag noch etwas übrig, was ich morgens in der Mikrowelle warm mache und dann in den Thermobehälter gebe. Das ersetzt oftmals das Mittagessen in der Mensa. Nr 3 isst sowieso sehr viel lieber warm, so dass er diesen Behälter liebt. Auf Grund seines ADHS´s benötigt er viele kleine Mahlzeiten, so dass seine Konzentration bis Schulschluss durchhält. Ich mache das Essen morgens 06:30Uhr warm und mittags 12Uhr ist es immer noch warm. Auf solche Dinge kommt man nicht von Anfang an, umso besser, wenn es bereits ein Geschenk in der Schultüte ist. Es gibt für jeden Geschmack die richtige Größe und auch Besteck ist bei den meisten Produkten dabei. Schaut doch hier mal nach: https://amzn.to/2D54e6E

Alle vier Kinder gehen einem sportlichen Hobby nach, so dass wir in den letzten 15 Jahren mit Sicherheit schon über 200 Trinkflaschen gekauft und verloren haben oder diese kaputt gegangen sind. Am schlimmsten ist es, wenn die Dinger im Ranzen auslaufen. Dann hast du nämlich nicht nur ein Highlight – die ausgelaufene Trinkflasche, sondern gleich zwei – die nass durchtränkten Schulsachen. Glaubt mir, davon habe ich schon zahlreiche erlebt. Auch als Lehrerin geht mir mindestens einmal in der Woche eine Stunde abhanden, auf Grund ausgelaufener Trinkflaschen und damit Tränen und Schulmaterialien trocknen. Ich schwöre seit einem Jahr auf die Air up Flaschen. Kinder trinken erfahrungsgemäß sehr sehr wenig in der Schule. Diese Trinkflaschen sind bisher bei uns noch nicht ausgelaufen und das Beste daran ist, dass sie aus purem Wasser Geschmackswasser ohne Zucker machen. Wie ihr alle wisst, ist Zucker das Schlimmste, was ihr uns Lehrern antun könnt, denn dann lässt schlagartig die Konzentration nach und an Unterrichten ist kaum noch zu denken. Nr 2 trinkt aus dieser ;“ target=“_blank“ rel=“noreferrer noopener“>Flasche am Tag locker drei Liter und auch Nr 1 hat mit seinen 14 Jahren endlich seine Lust am Trinken entdeckt. Die Geschmacksringe gibt es in praktischen ;“ target=“_blank“ rel=“noreferrer noopener“>Nachfüllpacks. Im Bereich Sport kann ich diese Flaschen auch nur empfehlen. Immer wieder erleben wir, dass die Leute zu wenig trinken Wasser schmeckt ihnen nicht und es gibt sogar welche, denen richtig schlecht dabei wird. Diese Flasche hat große Wunder bei ihnen bewirkt. Schaut doch hier mal nach: https://amzn.to/2Z0SBGl

Diese drei Dinge sind aus meiner Sicht absolute Must-Haves in der Schultüte. Leider musste ich viele Jahre Erfahrung sammeln, die von Kind zu Kind dazu geführt haben, die gekauften Dinge zu minimieren und optimieren. Hierzu trägt natürlich auch mein Job eine Menge bei und die damit gesammelten Erfahrungen.

Die Einschulung…dieses Jahr ganz anders… ein Jahr, in dem wir Eltern und auch Pädagogen gefordert sind, diesen Tag trotzdem zum Schönsten werden zu lassen, mit all unseren Möglichkeiten. Ich weiß, dass es nicht einfach ist und doch weiß ich, dass es möglich ist.

Lasst die Tränen laufen – es gehört dazu, denn ein Stück Kindheit nimmt ihren Abschied.

Unser Ausflug in die Area 47

Heute am fünften Tag scheint die Sonne, der Himmel ist blau und die Kinder wollen ans Wasser. Gerade mal eine halbe Stunde vom Pitztal liegt das Ötztal und dort befindet sich die legendäre Area 47. Wir haben heute lediglich die Water Area genutzt. Wer das nötige Kleingeld hat und wem das Adrenalin auf der Kamikaze-Rutsche nicht reicht, der kann unter anderem auch Rafting, Canyoning, Caving, Wakeboarden oder den Hochseilgarten in 30 Meter Höhe besuchen.

In diesem Jahr ist alles ein wenig anders, denn wir befinden uns in einer Zeit der Pandemie. Corona hat uns alle fest im Griff und wir lernen Tag für Tag mehr damit zu leben. Auch die Area 47 musste sich dem Virus unterordnen und konnte somit dieses Jahr erst am 26.06.2020 öffnen. Sofern alles so bleibt, ist die Area 47 bis zum 06.09.2020 täglich in der Zeit von 10:00Uhr – 19:00Uhr und ab 07.09.2020 -04.10.2020 von 10:00Uhr – 18:00Uhr geöffnet. Ich muss sagen, dass ich über den günstigen Preis für uns zwei Erwachsene und fünf Kinder wirklich erstaunt gewesen bin. Wir haben heute für ein Tagesticket 64 Euro bezahlt. Wir haben uns einen Picknickkorb gepackt, so dass wir nichts weiter in der Area47 ausgeben mussten. Für eure individuellen Bedürfnisse schaut doch einfach mal auf die Homepage . Hier findet ihr alle Angebote und Preise. Vor Ort gibt es auch ein Restaurant, dessen Preise relativ normal sind, allerdings für den Hunger einer Großfamilie zu hoch. https://area47.at/water-area/preise-oeffnungszeiten-water-area/

Wir hatten fünf Kinder dabei und allen hat es mehr als gefallen. Wir hatten uns noch nicht einmal einen Platz gesucht, da rief Nr 3 bereits: „Mama, guck mal!“ und sprang vom 5m-Turm. Man muss Wasser und Rutschen mögen, um hier richtig zu sein und Gefallen zu finden. Sehr viel Spaß hatten die Kinder am Blobbing. Hierbei springen sie von einer Plattform auf ein riesen Luftkissen, krabbeln an dessen Rand und warten bis ein nächster von der Plattform auf das Kissen springt, um meterhoch in die Luft geschleudert zu werden. Blobbing ist ab 12 Jahre, was ich gerechtfertigt finde.

Blobbing

Die Großen haben sich dann an die Water Ramp rangetraut. Hier ist mir schon beim Zugucken schwindelig geworden. Zunächst mussten sie über eine Treppe 17 Meter hochlaufen, um dann mit einer Höchstgeschwindigkeit von 50 Km/h runterzurutschen und über eine Rampe ins Wasser zu fallen. Auf Grund des Neigungswinkels gelingt einem eine Flughöhe von bis zu acht Metern. Einer von uns hat das heute tatsächlich geschafft. Doch damit war es noch nicht genug. Als nächstes probierten sie von dort oben den Hydrospeed aus und sausten Kopf voraus in die Tiefe. Hierbei springt man zwar nicht, aber man slidet in atemberaubender Geschwindigkeit unten übers Wasser. Also ich selbst hätte mich das nie im Leben getraut. Die Jungs hatten großen Spaß und am nächsten Tag starken Muskelkater.

Waterramp

Fünf Wasserrutschen runden das Badeerlebnis ab.

Rutschen in traumhafter Kulisse

 Die Freefall-Rutsche hat sich heute keiner getraut, 22Meter und 70 Grad Neigung…Frauen dürfen da nicht runter. 3g wirken auf den Körper, sprich Adrenalin pur.

Unsere Jungs haben großen Gefallen an der 270 Grad Rutsche gefunden und waren nach dem Blobbing dort nicht mehr wegzubekommen. Aber auch die Kamikaze-Rutsche mit unzähligen Kurven und Freefallelementen sorgte für sehr viel Spaß bei den Kids. Unsere Kleine hatte zwei Rutschen zur Auswahl, die sie auch ohne unsere Begleitung rutschen konnte. Für eine Abkühlung für diejenigen, die rutschen nicht mögen, gibt es einen Badeteich, in dem man sich abkühlen kann. Am meisten Spaß hatte Nr 3 an der Rutsche, die ihn mit Wasserdruck ins Wasser schoss. Diese möchte er gern in unserem Garten haben. Hier setzt man sich vorn auf die Rutsche, betätigt zwei Knöpfe rechts und links vom Kopf und wird ins Wasser geschossen.

Der Traum von Nr 3

Wir waren vor drei Jahren schon einmal in der Area47 und da hat es uns nicht gut gefallen, da wir beim Eintritt zwei Stunden anstehen mussten und drin keinen Platz zum Hinlegen oder Hinsetzen gefunden haben. Es war einfach wahnsinnig voll. Alle Attraktionen wie Blobbing oder rutschen konnte man auf Grund langer Wartezeit nicht nutzen. Dieses Jahr war alles anders und viel cooler. Wir haben nicht angestanden und auch in der Area47 gab es keinerlei Wartezeit. Corona hat hier natürlich stark dazu beigetragen. Aber auch, dass in Österreich zur Zeit noch keine Ferien sind und wir mitten in der Woche die Area47 besucht haben. Ab 16Uhr wurde es dann ein wenig voller, da es dann das Sunsetticket gibt. Da wir allerdings bereits seit 10Uhr vor Ort gewesen sind, haben sechs Stunden auch gereicht.

Nr. 3 wird heute Nacht von der Area47 träumen.  Er ist bekanntlich unser Adrenalin-Junkie und ist hier voll und ganz auf seine Kosten gekommen. Er hat sich tausend Mal bedankt, dass wir das heute mit ihnen gemacht haben. Die Großen sind mit Blobbing auch auf ihre Kosten gekommen und rutschen aus 17 Meter Höhe hat ihnen ihre Grenzen gezeigt.

Alles in allem war es ein wunderschöner Urlaubstag, den alle so schnell nicht vergessen werden. Ob die Area47 für dich das Richtige ist, solltest du selbst ausprobieren. Ich bin kein Fan von Wasser und rutschen schon gar nicht, aber allein das Zugucken ist ein Besuch wert. Aber auch die traumhafte Kulisse lädt zum träumen ein.

Zwiebelkuchen

Heute dreht sich unser Blog um das Thema „Ernährung“. Hin und wieder werdet ihr hier Rezepte finden, die wir selbst oft kochen oder backen. Früher und so wird es wohl den meisten von unseren Lesern gehen, haben wir uns doch um das Thema Ernährung keine Gedanken gemacht. Immer wenn Mama und Papa von gesunder Ernährung gesprochen haben, drehten sich unsere Augen in alle Richtungen und wir fanden unsere Eltern einfach nur langweilig und spießig. Heute, wo wir selbst Eltern sind und ja, auch das Alter nach und nach spüren, messen wir diesem Thema sehr viel mehr Bedeutung bei.

Eine große Rolle spielt in einer Großfamilie natürlich das Thema Brot. Gerade Pubertiere können essen ohne zu merken, dass sie satt sind. Dass in puren Weißbrot oder Toast nichts drin ist, was sättigt, ist kein Geheimnis mehr. Doch was kann es als Alternative geben? Jeden Tag nur Brot in der Brotbox wird langweilig und die vollen Dosen landen wieder im Kühlschrank. Also müssen wir kreativ werden. Ein absoluter Renner bei unseren Kids ist unser Zwiebelkuchen. Er ist sättigend und enthält gesunde Zutaten.

Zutaten für den Teig: 1/2 Würfel Hefe, 110ml lauwarme Milch, 200g DinkelVOLLkornmehl, 1TL Salz, 2 EL weiche Butter

Ziemlich praktisch für uns als Großfamilie ist Amazon fresh, denn Zeit ist das, was wir am wenigsten haben. Oft bestelle ich die Sachen von unterwegs. Schaut doch mal hier: https://amzn.to/2NZ3ceC

Zutaten für den Belag: 500g Zwiebeln, 100g Butter, 1EL VOLLkornmehl, 2 Eier, 100g Sahne, 75g geräucherter Speck, 1 Prise Salz

Zubereitung: Als erstes löst du die Hefe in der Milch auf. Das Mehl gibst du in eine Schüssel und die aufgelöste Hefe mit Butter und dem Salz dazu und verarbeitest alles zu einem glatten Teig. Wir benutzen für alle Hefeteige diese Peng Schüssel https://amzn.to/3dVIMxK Wenn der Teig fertig ist, klappt der Deckel auf und es gibt ein „PENG“. So weiß man, dass der Teig fertig ist und verarbeitet werden kann. Nun musst du den Teig abgedeckt 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend füllst du den Teig in eine gefettete Springform https://amzn.to/2BEdv5n. Für den Belag schneidest du die Zwiebeln in feine Stücke und dünstest sie in einer Pfanne glasig. Du rührst das Mehl unter und lässt es anschließend abkühlen. Die Eier verquirlst du mit der Sahne. Jetzt gibst du die Zwiebeln, den Speck und das Salz dazu und vermengst alles miteinander und gibst die Zwiebelmasse in die vorbereitete Form und lässt es im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 30 – 40 Minuten backen.

Den Zwiebelkuchen kannst du bereits am Abend vorher backen, damit er dann am nächsten Morgen in die Brotboxen verschwinden und in der Schule verzehrt werden kann. Wir hoffen, eure Kinder haben daran genauso viel Gefallen wie unsere. Ihr werdet sehen, dass das Hungergefühl erst sehr viel später eintritt, da Vollkornmehr länger sättigt. Einen Unterschied werden eure Kids bei diesem Kuchen nicht merken.

Zwiebelkuchen

Guten Appetit!

Wenn du mehr über das Thema Ernährung erfahren möchtest oder bei unserem 10-Wochen-Programm dabei sein willst, melde dich bei uns. Änderst du nur eine einzige Gewohnheit, kannst du dein ganzes Leben verändern.

Das Lächeln, dass seinen Weg findet

Sommerurlaub im Corona-Jahr 2020

In diesem Jahr ist alles anders. Heute ist der 01.07.2020 und irgendwie kann ich immer noch nicht ganz glauben, was passiert ist. Glücklicherweise geht es nicht nur mir so, sondern weltweit den meisten Menschen. Der Regenbogen steht für die Kinder, die die letzten Wochen auf ihre Freunde und sozialen Kontakte verzichten mussten. Er steht für Hoffnung… Dieser Regenbogen zeigte sich gleich am ersten Abend hier in unserem zweiten zu Hause… Ihr wisst ja – ich glaube an Zeichen.

Ein Zeichen der Hoffnung

Corona – eine unsichtbare Gefahr. Ein Virus, was die Welt seit Anfang 2020 fest im Griff hat. Ein Virus, was wir zu Beginn des Jahres naiver weise abgetan haben. Wir haben nicht daran geglaubt.

Heute, am 01.07.2020 sitzen wir auf der Terrasse des Ferienhauses Sonneck im Pitztal anstatt in der Türkei am Strand. Es kam alles anders als geplant und gebucht. Das Jahr 2020 hat mir mal wieder auf beeindruckende Art und Weise gezeigt, dass einfach nichts im Leben planbar ist. Jegliche Blackbox, die man in seine Planung mit einbezieht, ist umsonst. All die Nerven, die man am Wenn und Aber verliert, sind verschwendet.

Terrasse des Sonneck-Hauses

Leben!

Das ist das Stichwort. Leben, wann immer man die Möglichkeit dazu hat. Träumen und Träume verwirklichen ohne lange zu Warten und die Wenns und Abers zu berechnen. Corona zeigt, dass nichts sicher ist.

Aber zurück zum Ferienhaus Sonneck im Pitztal. Neulich hat mich mein Mann gefragt, wo ich mir etwas kaufen würde: Pitztal oder Zillertal. Meine Antwort ist klar: Pitztal. Wir fahren seit 15 Jahren hierher, oft mehrmals im Jahr. Unsere vier Kinder kennen das Gebiet wie ihre Westentasche. Ich verbinde mit dem Pitztal wahnsinnig viele Erinnerungen, die ich gern festhalten, bei mir behalten möchte. Je älter die Kinder werden, desto stärker wird das Gefühl des Festhalten-wollens.

Dieses Jahr hatten wir, wie jedes Jahr, unseren Sommerurlaub bei der Familie in der Türkei gebucht, mussten aber vier Tage vor Abflug unsere Flüge stornieren, da Deutschland die Türkei als Risikogebiet eingestuft hat. Nach drei Monaten zu Hause zu sechst, intensive Beschäftigung mit mir selbst, musste ich raus. Ich musste etwas Anderes sehen, musste weg. Für mich stand sehr schnell fest, dass ich ins Pitztal möchte. Hier weiß ich, können die Kinder „frei“ sein und ich bekomme Luft zum Atmen. Da wir seit 15 Jahren hierherkommen, kennen wir die Familie Lentsch recht gut und wussten, dass sie unter anderem auch vermieten. In meiner Not schrieb ich sie an und klagte mein Leid. Sofort erhielt ich eine erlösende Antwort: sie haben etwas für uns frei, da Corona auch vor dem Pitztal nicht Halt gemacht hat und sie schließen mussten. Wir durften also die ersten und auch einzigen Gäste im Ferienhaus Sonneck sein. Das letzte Haus in Liss, direkt an der Kinderskischule (im Winter), mitten in der Sonne und in absoluter Stille.

Haus Sonneck

Das Haus Sonneck kennen wir noch als Hotel. Seit 2015 / 2016 ist es ein Selbstversorgerhaus mit allem, was das Herz begehrt. Die Küche ist voll ausgestattet und hat für unsere Großfamilie genau die richtigen Topfgrößen.  Der Herd ist ein Traum und der Geschirrspüler ein Weihnachtswunsch wert. Innerhalb von zwei Minuten hat er das Geschirr gewaschen und getrocknet, so dass eine Versorgung von 39 Personen (soviel kommen in den 19 Zimmern unter) kein Problem darstellt. Ja, ich kann sagen, dass es ein sehr hochwertiges Haus ist. 450m² über 3 Etagen und zwei große Gaststuben bieten ausreichend Platz, damit man in Ruhe sitzen, essen und chillen kann, wobei ich bei diesem Wetter lieber auf der großen Terrasse in der Sonne sitze und die wunderschöne Aussicht genieße. Es existiert eine Schankanlage, an die man sich bei Bedarf ein Bierfass anschließen lassen kann. Kaffeemaschine, Wasserkocher, Toaster – alles ist vorhanden, nichts muss mitgebracht werden. Wer frische Brötchen am Morgen essen möchte, kann direkt gegenüber in der Zirbenbäckerei fündig werden. Auch am Nachmittag kann man hier gemütlich in der Sonne eine Tasse Kaffee trinken und ein Stück Kuchen dazu genießen.

Bar mit Ausschank
Gastraum
Küche
Küche

Die Piste endet direkt hier vor dem Haus. Oftmals haben wir schon die Gäste beneidet, die noch in der Sonne nach einem Pistentag gesessen haben. Vorteilhaft ist, dass man sich direkt im Haus das Wintermaterial für Groß und Klein leihen kann. Sport Lentsch bietet einen großartigen Service, der weit über Dienstleistung hinausgeht. Seit 15 Jahren werden wir mit einem Lächeln herzlich begrüßt, so dass man sich immer wie zu Hause fühlt. Kommt man im Winter von der Piste, kann man direkt in der Apres Ski Bar noch etwas trinken und sich ausruhen bevor man den Tag beendet. Vor dem Haus Sonneck befindet sich ein Spielplatz und eine riesige Wiese, der die Kinderherzen höher schlagen lässt. Während die Erwachsene auf der Terrasse in der Sonne ein Glas Wein oder einen Cappuccino genießen können, rutschen oder schaukeln die Kinder.

Der Sonne entgegen

Tatsächlich scheint es so als ob die Familie Lentsch die Sonne gebucht hat. Egal, ob beim Skiverleih, in der Apres Ski Bar oder in eines ihrer Appartments – die Sonne ist immer dabei. Schaut doch einfach mal auf ihre Seite oder noch besser: setzt euch ins Auto und überzeugt euch selbst. Diese Familie steht für Freundlich- aber vor allem Herzlichkeit.

https://www.pitztal-sonneck.at/de/ausstattung.html

Der Sonne entgegen

Der Hochzeiger ist perfekt für Familien, da die Kinder sich weder verlaufen noch auf Skiern verfahren können. Es gibt nur einen Weg nach unten, so dass man sich im Notfall an den Gondeln wiedertreffen kann. Tatsächlich ist es uns erst einmal in den letzten Jahren passiert, dass wir ein Kind auf der Piste verloren haben. Der Plan ging auf und wir haben es an der Gondel wieder getroffen. Das Liftpersonal ist überaus kinder- und familienfreundlich. Da wir nun seit Geburt unseres ersten Kindes hierherfahren, kennen wir sämtliche Situationen, ob es voll gepackt mit Kinderwagen und Roller oder schwanger und drei Kindern oder Kinder allein – es gab nie eine Situation, in der ich mich allein gelassen gefühlt habe. Stets wurde mir Hilfe angeboten, die ehrlich und mit einem Lächeln verbunden gewesen ist. Im Sommer wie Winter kann man hier zahlreiche Dinge unternehmen. Die Ponys hinter der Tanzalm sind ein Traum für jeden Pferdeliebhaber und es erinnert ein wenig an eine Märchenwelt, wenn man sich ihnen nähert.

Ponys hinter der Tanzalm

Besser als im Haus Sonneck hätten wir es nicht treffen können dieses Jahr. Der Weg zu mir selbst findet hier seinen Abschluss – fürs erste – in der Sonne, auf der Terrasse und mit einem Lächeln im Gesicht. Ein Lächeln, was ich vermisst habe in den letzten drei Monaten. Ein Lächeln, was mir Kraft für neue Ideen gibt. Ein Lächeln, was ich festhalte.

Danke 2020 für diese Hürde. Danke Sport Lentsch für diese wundervolle Möglichkeit, das Lächeln wiederzuerlangen.